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Das Monsignor della Casa Country Resort liegt nur 5 km von der Internationalen
Rennstrecke des Mugello entfernt, der prestigereichen Rennbahn, die Ferrari gehört,
und auf der im Laufe des Jahres wichtige nationale und internationale Auto- und
Motorradtests und –ereignisse stattfinden.
DIE MUGELLORENNSTRECKE – GESTERN UND HEUTE
Ein komplettes, selektives und dem Unvorhergesehenen immer offenes Wettrennen,
das war die alte Rundstrecke des Mugello. 1914 als regelmässiges Wettrennen entstanden
und wegen des Krieges sofort unterbrochen, kannte das Rennen seine Blütezeit unmittelbar
nach dem Krieg, als sich die damaligen besten Fahrer wie Campari, Brilli, Peri,
Enzo Ferrari (Sieger 1921 der Klasse 4500 auf einer Alfa Romeo), Antonio Ascari,
Borzacchini neben dem örtlichen Idol Emilio Materassi herausforderten auf den
66 staubigen Kilometern von Scarperia herauf nach Firenzuola und zurück über den
Futapass nach San Piero und wieder nach Scarperia.
Vom Prestige der Mille Miglia in den Schatten gestellt, blieb die Rennstrecke
nach der Veranstaltung des Jahres 1929 fast 35 Jahre unbenutzt, bis auf ein kurzfristiges
Wiederaufleben 1955 auf einer bis zu wenig mehr als 19 km verkürzeten Rundstrecke.
Das Ende der Mille Miglia und das gleichzeitige Wiederaufleben der populären Straßenrennen
in den 60er Jahren überzeugten begeisterte Betriebsleiter wie Pasquale Borracci
und Amos Pampaloni, das Wettrennen auf der klassischen Rundstrecke von 66 Kilometern
wiedervorzuschlagen. Neue Veranstaltungen, die, was den Publikumserfolg betraf,
auf die außergewöhliche Präsenz des italienischen Markenzeichens mit höchstem
Ansehen – nämlich dem des Cavallino – rechnen konnten, das in offizieller Form
nur an den Proben des Jahres 1967 teilnahm. Es war immerhin Schicksal, dass sich
die Geschichte des Mugello und von Ferrari – wenn auch erst nach zwanzig Jahren
- kreuzen mussten.
Die Internationale Rennstrecke des Mugello, die mit allen von der agonistischen
Erfahrung herrührenden Kunstgriffen geplant und erbaut wurde, garantiert die höchste
Sicherheit sowohl für die Fahrer als auch für die Zuschauer. Breite Fluchtwege
bei den am meisten beanspruchten Stellen und eine Servicestraße für die Rettungsmittel,
die sich auf allen 5245 Metern der Rundstrecke frei bewegen können. Mit seinen
sehr spezifischen und grossen Höhenunterschieden ist der Mugello der ideale Ort
für strenge Prüfungen und Tests.
In den 70er Jahren geplant und später von Ferrari komplett renoviert, ist der
Mugello eine der eindrucksvollsten, modernsten und sichersten Rennstrecken des
internationalen Panoramas. Er ist Stammsitz von Tests und Proben der F1, der führenden
Marken der MotoGP und der Superbike Weltmeisterschaft und der wichtigsten nationalen
und internationalen Autohäuser. Er richtete die Formel 5000 aus (die die Piste
am 23. Juni 1923 über die Taufe hielt), die Formel 3000, die F2, die DTM, den
Fia-Gt, und als einzige italienische Bahn den ITC, und ist Stammsitz des italienischen
GP.
Die Rennbahn erstreckt sich über mehr als fünftausend Meter in die wald- und
wiesenreiche Umgebung. Alle Serviceanlagen wurden mit avantgardistischen Bautechnologien
erbaut; der Direktionsbau verfügt über Mehrzweckräume, die nach den allerneusten
Richtlinien ausgestattet sind.
Dank der zahlreichen natürlichen Tribünen den Bahnring entlang können die Zuschauer
mit höchster Intensität am Wettrennen “teilnehmen”.
Service
Im ersten Stock des Gebäudes befinden sich direkt über der Startlinie dreiundzwanzig
Räume von 35 bis 80 Quadratmetern, alle mit TV und Klimaanlage. Die Räume können
sowohl für eine einzige Veranstaltung als auch für die ganze Saison gemietet werden
und berechtigen zu einer der Grösse des Raumes verhaltnismässigen Anzahl von Pässen
und Autoparkplätzen. Bei internationalen Veranstaltungen können Tickets gebucht
werden. |